TMS

TMS-Testsimulation – warum, wann, wo und wie?

TMS-Simulation
Warum solltest du eine TMS-Testsimulation machen?

Stell dir vor, du stehst vor einem wichtigen Auftritt, zum Beispiel ein Theater-Stück, das du vor großem Publikum aufführst. Dann ist klar, dass du dafür viel üben, jede einzelne Szene mehrmals durchspielen und stetig an dir arbeiten wirst. Die einzelnen Szenen kannst du schon gut, aber du hast deinen mehrstündigen Auftritt noch kein einziges Mal am Stück geübt. Wirst du nun so auftreten wollen? Nein, natürlich nicht, denn es braucht zunächst einige Generalproben. Schließlich musst du dich an die Dauer des Stücks, die Übergänge und vieles mehr gewöhnen. Und genau so ist es beim TMS! Schließlich hast du nur zwei Versuche, das TMS-Ergebnis zu erhalten, das dir deinen Lebenstraum erfüllt.

Deshalb solltest du, neben der Gewöhnung an den Ablauf des TMS, auch das konzentrierte Arbeiten unter Zeitdruck und über einen langen Zeitraum üben. Dabei lernst du auch abzuschätzen, wie viel Zeit dir für die Bearbeitung der einzelnen Aufgaben bleibt. Und du erarbeitest dir, auch im Austausch mit anderen Teilnehmer*innen, eine eigene Strategie

In einer anschließenden ausführlichen Besprechung und Auswertung – so zumindest bei MedBooster – werden zudem alle deine Fragen, die sich im Laufe der Bearbeitung ergeben haben, beantwortet. Auch auf mögliche Bearbeitungsfehler, die im TMS möglicherweise zum Ausschluss geführt hätte, können die Dozenten und Dozentinnen dich hinweisen.

Diese Fragen beantwortet dir eine TMS-Testsimulation:
  • Den TMS kennenlernen
    Wie läuft der TMS überhaupt ab? Was kommt auf mich zu? Wie komme ich damit zurecht?

  • Eigene Schwächen herausfinden
    Welchen Untertest sollte ich besonders trainieren? Was fällt mir schwer? Wo muss ich meine Bearbeitungsstrategie vielleicht ändern? Brauche ich noch professionelle Hilfe? Brauche ich einen Kurs oder eine weitere Simulation?

  • Austausch mit anderen Teilnehmer*innen
    Möchte ich mir einen Lernpartner*in suchen? Was kann ich mir von den anderen noch abschauen?
    Gibt es Teilnehmer*innen mit denen ich zusammen an meinen Schwächen arbeiten kann?
In welcher Phase der Vorbereitung solltest du an einer TMS-Simulation teilnehmen?
Während der TMS-Vorbereitung Die meisten Teilnehmer*innen starten mit der ersten TMS-Simulation, wenn sie mit der Vorbereitung bereits begonnen haben. So ist man schon etwas vertrauter mit den Untertests und den jeweiligen Bearbeitungsstrategien. In dieser Phase und vor allem in der Endspurt-Phase einige Wochen vor dem TMS empfehlen wir, regelmäßig Simulationen durchzuarbeiten. Worauf du dabei achten solltest, erklären wir im nächsten Punkt. Vor dem Beginn der Vorbereitungsphase So kannst du schnell und gleich zu Beginn dir deiner Stärken und Schwächen bewusst werden und daran gezielt im weiteren Verlauf der Vorbereitung arbeiten! Lass dich aber keinesfalls entmutigen, wenn die erste Simulation nicht das erhoffte Ergebnis bringt. Die TMS-Untertests lassen sich durchaus üben und dir ja bleibt noch viel Zeit. Grundsätzlich können wir beide Methoden empfehlen. Wenn du die erste Simulation noch vor der eigentlichen Vorbereitung bearbeitest, dann solltest du dich vorher in die Regelungen des TMS etwas einlesen.
Welche Art von Test-Simulationen gibt es?

📚  Bücher
Wenn du eine Simulation selbstständig zu Hause machen möchtest, benötigst du entsprechende Bücher. Wir selbst empfehlen „STARK Testsimulationen TMS“. Es gibt selbstverständlich noch weitere Bücher, wie die des Testanbieters ITB selbst. Die ITB-Simulationen werden aber von vielen Kursteilnehmer*innen als leichter eingeschätzt wie der tatsächliche TMS.

👑   Der Königsweg: TMS-Testsimulation unter realen Bedingungen
Neben den Testsimulation zu Hause, empfiehlt es sich außerdem eine Testsimulation bei einem Kursanbieter zu buchen, um diese realitätsnäher durchzuführen. Viele TMS-Kurse, wie die von MedBooster, beinhalten eine TMS-Testsimulation. Zusätzlich gibt es bei MedBooster zwei weitere unterschiedliche Testsimulationen, die man zusätzlich oder auch einzeln buchen kann.

Was zeichnet eine gute TMS-Simulation aus?

Wichtig: Die Testsimulation sollte unter möglichst realen Testbedingungen durchgeführt werden! Denn gemütlich zu Hause auf dem Sofa, mit der Kaffeetasse in der Hand – das entspricht leider nicht der realen Prüfungssituation. Je realistischer und testtaggetreuer die Simulation, umso besser!
Das nimmt euch etwas die Angst vor dem TMS und am eigentlichen Testtag könnt ihr euch zu 100 Prozent auf den Test selbst konzentrieren, da ihr mit dem Ablauf schon vertraut seid. Daher sollte alles möglichst so wie am Testtag geregelt sein, also mit entsprechenden Einlass- und Pausenzeiten, gleichen Antwortzeiten usw.

Mindestens genauso wichtig ist die Nachbearbeitung und Auswertung. Dir sollte die Möglichkeit gegeben werden, dein Testergebnis mit den anderen Teilnehmern und Teilnehmerinnen vergleichen zu können sowie eine intensive Auswertung zu erhalten. Am Ende der Simulation solltest du genau wissen, woran du noch arbeiten und worauf du deinen Fokus legen musst.TMS.

Zitate zweier unserer TMS-Simulationsteilnehmerinnen: 
🙍🏼‍♀️  „Was auch wirklich geholfen hat, waren die Testsimulationen. Dadurch wurde uns die Aufregung genommen und man konnte sich im direkten Vergleich mit den anderen Teilnehmern sehen“.

🙋🏻‍♀️   „Die Simulationen und Übungsaufgaben waren wirklich originalgetreu, sodass man im TMS das Gefühl hatte, Aufgaben von MedBooster zu bearbeiten; es gab also keine Überraschungen im Test.“

Wie oft sollte ich an einer Simulation teilnehmen?

 Hier die EINE Antwort zu geben, ist schwierig, da der Bedarf von Teilnehmer zu Teilnehmer sehr unterschiedlich sein kann. Deshalb musst du selbst herausfinden, wie viele Simulationen du machen möchtest. Dabei kannst du dir zum Beispiel die Frage stellen, ob du den Test und seinen Ablauf einfach nur kennenlernen oder ihn tatsächlich so lange einüben möchtest, bist du routiniert an die Sache herangehen kannst. Wie oben bereits angesprochen, musst du dir auch Gedanken über den Zeitpunkt deiner Simulationen machen.

Abschließend ist wichtig, dass Qualität auf jeden Fall vor Quantität geht. Also lieber zwei bis drei Simulationen weniger durcharbeiten, dafür diese richtig gut auswerten und Fehlerquellen aufdecken, als eine Simulation nach der anderen zu machen und keinen wirklichen Mehrwert daraus zu ziehen.

Du willst dich auf den TMS 2022 vorbereiten?

Als Bildungsträger mit langjähriger Erfahrung in der TMS-Vorbereitung unterstützen wir dich gerne bei der TMS-Vorbereitung. Hier findest du einen Überblick über das MedBooster-Kursangebot.

Autorin: Sophie Meisen, Medizinstudentin und MedBooster-Bloggerin

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