Erfahrungsberichte MedAT TMS

Wege bei der TMS & MedAT-Vorbereitung

Vorbereitung auf den Medizinertest TMS & MedAT

Der TMS und MedAT naht. Von der Masse an Vorbereitungsangeboten und -möglichkeiten fühlt man sich schnell überfordert. Welche Möglichkeiten der Vorbereitung gibt es und was sind jeweils die Vor- und Nachteile?

1. Sich nicht vorbereiten – eine ganz blöde Idee

Dass es keine gute Idee ist, sich für einen so wichtigen Test nicht vorzubereiten, sollte kein Geheimnis sein. Trotzdem gibt es jedes Jahr Teilnehmer*innen, die sich nicht einmal die Informationsbroschüre durchgelesen haben und am Testtag erstaunt sind, wenn sie erfahren, dass sie den TMS nur ein einziges Mal schreiben können. Als einziger Vorteil wäre die Zeit- und Kostenersparnis zu nennen, jedoch sollte allen klar sein, dass dies nicht im Verhältnis zu den Nachteilen steht. Ohne eine gezielte Vorbereitung ist die Wahrscheinlichkeit einen (sehr) guten Standardwert zu erreichen deutlich geringer. Und das heißt: Medizinstudium, adieu! Also, überwindet euren inneren Schweinhund, denn wenn euch der heißbegehrte Medizinstudienplatz wirklich wichtig ist, dann solltet ihr die einmalige Chance des TMS nicht durch Faulheit vertun!

2. Vorbereitung nur mit Büchern

Die Auswahl an Vorbereitungsbüchern für den TMS ist groß. Wir empfehlen zwei Bücher des STARK Verlages. In der „weißen Reihe“ finden sich einige Strategien zu den Untertests und jeweils viele passende Übungen. Ergänzend dazu gibt es ein Buch mit zwei Simulationen. Diese liegen tendenziell etwas über dem TMS-Testniveau, eignen sich aber hervorragend dafür, um einzelne Fehlerquellen zu erkennen und rechtzeitig verbessern zu können. Außerdem gibt es eine Reihe von anderen Vorbereitungsbüchern, in denen ebenfalls verschiedene Strategien und Tipps für die einzelnen Untertests, sowie passende Übungen zu finden sind.

Die Vorbereitung mit Büchern ist auf jeden Fall empfehlenswert. Allerdings gibt es einige, die sich nicht oder ungenügend am Testniveau orientieren. Hier kann man sich vor dem Kauf an den Erfahrungsberichten und Kritiken ehemaliger TMS-Teilnehmer orientieren. Nachteil an der Vorbereitung mit Büchern ist, dass diese natürliche keine individuelle Auswertung ersetzen.

3. YouTube, Instagram und Co – Influencer als Coach?

Inzwischen gibt es auf YouTube und Instagram zahlreiche Beiträge und Videos, die man sich meist kostenlos anschauen kann. Im Gegensatz zu Büchern, werden dort subjektive Erfahrungsberichte präsentiert und über Emotionen und persönliche Tipps geredet. Das kann vor allem, wenn man keine Lerngruppe hat und sich alleine vorbereitet, sehr hilfreich sein. Jedoch sollte man für eine gezielte und gewissenhafte Vorbereitung, keineswegs nur das Internet als
Quellen heranziehen, denn Übungsaufgaben gibt es dort kaum.

4. Lerngruppen – geteiltes Leid ist halbes Leid

Viele Lerngruppen finden sich über Facebook oder auch nach unseren Vorbereitungskursen. Je nachdem, ob die Teilnehmer aus der Nähe kommen oder weit voneinander entfernt wohnen, trifft man sich vor Ort oder vereinbart gemeinsame Sitzungen über Skype/Zoom etc., was besonders in der andauernden Pandemie-Situation sinnvoll ist. Der Vorteil an einer Lerngruppe ist, dass man sich gegenseitig, vor allem zum regelmäßigen Lernen, motivieren kann.

5. Onlineplattformen und Apps – effektiv?

Der in einem Untertest Schwächere profitiert von der Stärke der anderen Gruppenteilnehmer. Strategien werden durch gegenseitiges Erklären verinnerlicht und gemeinsam angewandt. Die zeitliche Organisation, besonders bei größeren Lerngruppen, kann sich kompliziert gestalten und Flexibilität ist wichtig. Dennoch beruhigend, wenn man merkt, dass man nicht alleine ist und alle letztendlich im selben Boot sitzen. Wenn man gerne mal unterwegs, unabhängig von Ort und Zeit, lernen möchte, ohne schwere Bücher von A nach B zu schleppen, sind Onlineplattformen eine bequeme Sache. Jedoch sollten diese eher als Ausweichalternative verwendet werden, wenn man zum Beispiel einige Tage unterwegs ist, denn in eine Testatmosphäre bringt einen das Arbeiten am Tablett nicht wirklich. Und wenn man dann halb konzentriert in der vollen S-Bahn versucht, die Textverständnisfragen auf dem Handy zu entschlüsseln und dann die WhatsApp Nachricht der
besten Freundin aufpoppt, kann man sich schon denken, wie effektiv die Onlinevorbereitung am Handy sein kann – nämlich überhaupt nicht effektiv. Ankreuzen, Markieren und Wegstreichen sind auf einem Bildschirm zudem nicht machbar. Außerdem sollte man gut abwägen, ob sich ein zusätzlicher Kauf lohnt. Von einer ausschließlichen Vorbereitung über Onlineplattformen und Apps ist auf jeden Fall stark abzuraten – auch wenn es bequem ist. Übrigens: Bei den MedBooster-Kursen hast du einen Zugang zu unserer Online-Lernplattform mit vielen weiteren Übungen ohne weitere Kosten eingeschlossen.

6. (MedBooster-) Vorbereitungskurse

Kurse sind, sofern sie gut gestaltet und organisiert sind, eine tolle Möglichkeit, sich gewissenhaft auf den TMS vorzubereiten. In unseren Kursen bei MedBooster legen wir viel Wert darauf, den Teilnehmern*innen möglichst viele, sinnvolle Strategien für die einzelnen Untertests an die Hand zu geben, damit Jede*r die für sich passenden Strategien anwenden kann. Durch kleine Gruppen können unsere Tutoren bei Problemen und Fragen individuell auf die Teilnehmer eingehen und diese unterstützen. Auch bei Kursen gilt, dass die Motivation sich fokussiert vorzubereiten, deutlich höher ist, als wenn man dies alleine tut. Zudem finden sich, wie bereits erwähnt, oft Lerngruppen zusammen, die auch nach dem Kurs bestehen bleiben. Da die Kurse bei MedBooster auch als Wochenendkurse angeboten werden, eignen sie sich auch für Teilnehmer, die berufstätig sind. Im Kurs erhaltet ihr nicht nur ein Skript mit weiteren Übungen, sondern auch einen Konzentrationsblock mit vielen neuen Konzentrationstests. 

Und das einzigartige an unseren MedBooster-Kursen ist, dass du bist zum Testtag weiterhin an die Hand genommen wirst, über den Slack-Server betreut und dort alle deine Fragen, die du dir vielleicht auch erst nach dem Kurs stellst, weiterhin von uns oder anderen Teilnehmern, beantwortet werden. Neben den TMS- oder MedAT Inhalten habt ihr im Kurs und in nachfolgenden kostenlosen Webinaren noch die Möglichkeit, Unterstützung bei der Lernplanerstellung oder bei Problemen, wie Nervosität und Prüfungsangst zu bekommen. Fairerweise muss man aber sagen, dass ein Kurs, egal wie gut er gestaltet ist, den Teilnehmer nur wirklich weiterbringt, wenn er im Anschluss am Ball bleibt und das im Kurs Gelernte anwendet. Um also die Strategien zu festigen und zu verinnerlichen, sollte man die weiteren Angebote, wie Webinare nützen und sich vor allem weiterhin alleine oder in Lerngruppen vorbereiten.

Fakt ist: die ideale Vorbereitung auf den TMS oder MedAT ist für jeden sehr individuell und es gibt nicht DIE Vorbereitung. Jedoch ist eine Kombination aus mehreren der oben genannten Möglichkeiten am erfolgversprechendsten. So steht einer erfolgreichen Teilnahme nichts mehr im Wege. Bei Fragen zu unseren Kursen stehen wir gerne zur Verfügung: Kontakt

Hast du weitere Tipps oder Fragen? Wir freuen uns, wenn du diese in die Kommentare schreibst!

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