Erfahrungsberichte TMS

98% im TMS! Interview mit Sophie

Sagenhafte 98% im TMS – wer wünscht sich nicht auch so ein bombastisches Ergebnis? Hat jemand mit so einem Prozentrang vielleicht ein Erfolgsgeheimnis? Ist es monatelange Vorbereitung oder kann sie einfach die Ruhe in Stresssituationen bewahren? Vor einigen Wochen habt ihr zahlreiche Fragen an Sophie von unserem MedBooster-Team gestellt, die 98% im TMS erreicht hat – und hier sind ihre Antworten!

Wie geht man mit dem Druck um?

Es hilft dir, wenn du dir vor Augen führst, dass der TMS zwar eine sehr gute, aber nicht die einzige Chance ist, an einen Medizinstudienplatz zu gelangen. Außerdem ist es wichtig, hin und wieder mal einen Blick zurück zu werfen und dir vor Augen zu führen, was du schon erreicht hast, wie sehr du dich in dem einen oder anderen Untertest verbessert hast, an dem du zu Beginn komplett verzweifelt bist. Motiviere dich, klopfe dir auch mal selbst auf die Schulter und habe einfach mal den Mut zu sagen: „Ja, ich bin gut darin, ich habe mich verbessert und ich kann das“. Du solltest außerdem versuchen – ich weiß, dass ist echt schwer – dich weder von anderen und auch nicht von dir selbst unter Druck zusetzen zu lassen und die Ruhe zu bewahren. Dabei  können dir Entspannungsübungen helfen, wenn du das Gefühl hast, dir wächst alles über den Kopf. Und hey, du bist nicht alleine, es geht Tausenden genauso, wie dir.

Wie sicher hast du dich vorbereitet gefühlt und was waren deine Gedanken, als du dann im Testraum saßt?

Um ehrlich zu sein, hatte ich bis zum Testtag das Gefühl, ich hätte mich besser vorbereiten  können. Man denkt darüber nach, ob man nicht doch den einen oder anderen Untertest intensiver hätte üben, sich mehr reinhängen hätte sollen. Aber selbst wenn ich fünf Quanti-Simulationen mehr gemacht hätte, würde ich wahrscheinlich immer noch dieses Gefühl haben. Gerade für die Perfektionisten*innen da draußen oder die, die in der Schule fast immer die volle Punktzahl hatten, ist es nicht so einfach, sich zu sagen, dass man gut vorbereitet ist, obwohl man nicht in jedem Untertest 24/24 hat. Als ich dann im Testraum saß, habe ich versucht an etwas Schönes zu denken, habe einige Entspannungsübungen gemacht. Dann habe ich nach Leuten Ausschau gehalten, die ich vielleicht kenne. Vor allem durch die Hygienevorschriften dauerte der Einlass sehr lange und dadurch kann es passieren, dass man doch länger warten muss. Ich habe in der Zeit versucht an alles außer den TMS zu denken, mir nicht den Kopf drüber zu zerbrechen, was alles schief gehen könnte. Einfach ruhig vor sich hin atmen und nicht durch andere verunsichern lassen.

Wie lange und intensiv hast du dich vorbereitet?

Da der TMS letztes Jahr kurzerhand verschoben wurde, hat dies meinen Lernplan natürlich etwas auf den Kopf gestellt. Geplant waren ungefähr 8 Wochen intensive Vorbereitung – sprich mindestens 2-4h am Tag. Natürlich habe ich auch immer wieder einen Erholungstag eingelegt. Diesen sollte man keinesfalls vernachlässigen! Zusätzlich sollte man bedenken, dass ich nebenher nicht arbeiten musste. Sollte das bei dir der Fall, dann kannst du für deine Vorbereitung natürlich auch mehr Zeit einplanen. Lege dir anfangs großzügige „Puffer“ zu, bis du wirklich in deiner Lernroutine drin bist.

Wie schafft man es mehr als 3h am Tag produktiv zu sein?

Drei Stunden produktiv pro Tag zu lernen, finde ich schon recht ordentlich. Möchtest du dennoch mehr am Tag lernen, würde ich immer wieder Pausen einlegen, in denen du dich belohnst und erholst. Nimm ein heißes Bad, mache einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft oder zaubere dir etwas Leckeres zu essen – das ist ganz dir überlassen! Um die Motivation noch weiter zu boostern, kannst du dir ein kleines „Visionboard“ basteln, auf welches du Bilder klebst, die dich motivieren. Mich hat dies immer sehr motiviert, vor allem, wenn ich mal einen kleinen Hänger hatte.

Welche Entspannungsmethoden kannst du empfehlen?

Ich bin ein großer Fan von Box-Breathing. Hierbei wird das Atmen in vier Phasen eingeteilt, wobei jede dieser Phasen ungefähr vier Sekunden dauert. Einatmen – Halten – Ausatmen – Halten. Wie du siehst ist es ganz einfach und hat für mich einen unglaublichen Effekt gehabt. Weitere Entspannungsübungen, die ich während meiner Vorbereitungszeit gerne angewendet habe, waren Autogenes Training oder auch die Progressive Muskelanspannung.

Wir bedanken uns herzlich bei Sophie für dieses interessante Interview! Sophie unterstützt neben ihrem Medizinstudium inzwischen tatkräftig unser Team. In unserer MedBooster Slack-Community steht sie unseren Kursteilnehmer*innen bis zum Testtag für Fragen zum TMS zur Verfügung.

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