Vorbereitung auf den Medizinertest TMS & MedAT

Der TMS 2021 naht. Von der Masse an Vorbereitungsangeboten und -möglichkeiten fühlt man sich schnell überfordert. Welche Möglichkeiten der Vorbereitung gibt es und was sind jeweils die Vor- und Nachteile?

1. Sich nicht vorbereiten 🙁

Dass es keine gute Idee ist, sich für einen so wichtigen Test nicht vorzubereiten, sollte kein Geheimnis sein. Trotzdem gibt es jedes Jahr Teilnehmer, die sich nicht einmal die Informationsbroschüre durchgelesen haben und am Testtag erstaunt sind, wenn sie erfahren, dass sie den TMS nur ein einziges Mal schreiben können. Der einzige Vorteil ist die Zeit- und Kostenersparnis, jedoch sollte allen klar sein, dass dies nicht im Verhältnis zu den Nachteilen steht. Ohne eine gezielte Vorbereitung ist die Wahrscheinlichkeit einen (sehr) guten Standardwert zu erreichen deutlich geringer. Dieses Risiko sollte man nicht eingehen, denn für den TMS hat man nur eine einzige Chance.

2.    Vorbereitung nur mit Büchern

Die Auswahl an Vorbereitungsbüchern für den TMS ist groß und das Vorbereiten mit ihnen bietet einige Vorteile. Wir empfehlen zwei Bücher des STARK Verlages. In der „weißen Reihe“ finden sich einige Strategien zu den Untertests und jeweils viele passende Übungen. Ergänzend dazu gibt es ein Buch mit zwei Simulationen. Diese liegen tendenziell etwas über dem TMS-Testniveau, eignen sich aber hervorragend dafür, um einzelne Fehlerquellen zu erkennen und rechtzeitig verbessern zu können.
In den meisten Büchern findet man verschiedene Strategien und Tipps für die einzelnen Untertests. Außerdem sind in den Büchern einige Übungen abgedruckt, sodass man das Gelernte festigen kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass man zeitlich sehr flexibel ist und sich nicht nach anderen richten muss.
Allerdings ist die Gefahr, mit der Zeit die Motivation zu verlieren, viel größer wenn man alleine lernt. Zudem gibt es leider nicht nur geeignete Bücher auf dem Markt. Einige sind nicht oder nur ungenügend am Testniveau orientiert. Auch wenn man zeitlich sehr flexibel arbeiten kann, ist man mit Büchern doch eingeschränkt, was den Ort des Lernens angeht. Je nachdem, welche Bücher man zum Lernen nutzt, können diese doch relativ schwer und ungünstig zum Transportieren sein. Der größte Nachteil, wenn man ausschließlich mit Büchern lernt, ist, dass es niemanden gibt der einem individuell helfen und Tipps geben kann.

3.    Internet

Inzwischen gibt es auf YouTube und Instagram zahlreiche Beiträge und Videos die man sich, zumeist kostenlos, anschauen kann. Während diese den Vorteil haben, dass man sie beliebig oft wiederholen oder erneut durchlesen kann, gibt es doch Nachteile. Auch hier fällt die individuelle Unterstützung, welche es beispielsweise bei einem Kurs gibt, weg und es existieren keine oder nur wenige Übungsaufgaben. Zudem werden oft nur wenige Strategien genannt und zu einigen Untertests gibt es im Internet kaum Beiträge. Daher ist die Vorbereitung ausschließlich mit Videos und Material aus dem Internet nicht empfehlenswert, wenn man sich gezielt und gewissenhaft auf den TMS vorbereiten möchte.

4.    Lerngruppen

Viele Lerngruppen finden sich über Facebook. Aber auch nach unseren Kursen schließen sich viele Kursteilnehmer zu Gruppen zusammen. Je nachdem, ob die Teilnehmer aus der Nähe kommen oder weit voneinander entfernt wohnen, trifft man sich vor Ort oder vereinbart gemeinsame Sitzungen über Skype/Zoom etc., was besonders in der andauernden Pandemiesituation sinnvoll ist.
Ein Vorteil von Lerngruppen ist, dass man gemeinsam motivierter ist, etwas zu lernen und das vor allem auch regelmäßig zu tun. Da es immer Themen gibt die von einer Person besser verstanden werden als von einer anderen Person, kann in einer Gruppe jeder von den Stärken des Anderen profitieren. Besonders das gegenseitige Erklären kann helfen,   bestimmte Strategien besser zu verstehen und anwenden zu können.
Ein Nachteil der Lerngruppe ist, dass man sich gemeinsam mit anderen organisieren muss, was je nach Größe der Lerngruppe schwierig sein kann. Deshalb ist man in einer Gruppe natürlich auch zeitlich weniger flexibel, was das Lernen angeht, jedoch wiegen hier die Vorteile die Nachteile auf.

5.    Onlineplattformen / Apps

Mit Onlineplattformen ist man nicht nur zeitlich, sondern auch räumlich sehr flexibel, denn mit dem Handy, Tablet oder Laptop kann man fast überall lernen. Bei einigen Anbietern finden sich bei den Onlineangeboten auch Strategien.
Man sollte aber gut abwägen, ob sich ein zusätzlicher Kauf lohnt. Besonders Untertests wie Textverständnis oder Medizinisch-Naturwissenschaftliches-Textverständnis lassen sich am Bildschirm nicht so testnah üben wie auf einem Blatt Papier. Deshalb sollten sich solche Übungen im Idealfall ausdrucken lassen. Auch das Übertragen der Antworten auf den Antwortbogen lässt sich online nicht üben. Daher ist auch eine Vorbereitung, die ausschließlich am Bildschirm stattfindet, nicht geeignet.
Übrigens: Bei den Medbooster Kursen ein Zugang zu unserer Online-Lernplattform mit vielen weiteren Übungen ohne weitere Kosten eingeschlossen.

6.    (Medbooster) Vorbereitungskurse

Kurse sind, sofern sie gut gestaltet und organisiert sind, eine tolle Möglichkeit, sich vorzubereiten. In unseren Kursen bei Medbooster legen wir viel Wert darauf, den Teilnehmern möglichst viele, sinnvolle Strategien für die einzelnen Untertests an die Hand zu geben, damit Jede*r die für sich passenden Strategien anwenden kann. Durch kleine Gruppen können unsere Tutoren bei Problemen und Fragen individuell auf die Teilnehmer eingehen und diese unterstützen.
Auch bei Kursen gilt, dass die Motivation wirklich zu lernen deutlich höher ist, als wenn man alleine ist. Zudem finden sich, wie bereits erwähnt, oft Lerngruppen zusammen, die auch nach dem Kurs bestehen bleiben. Da die Kurse bei Medbooster auch als Wochenendkurse angeboten werden, eignen sie sich auch für Personen, die unter der Woche arbeiten gehen. Im Kurs erhaltet ihr nicht nur ein Skript mit weiteren Übungen, sondern auch einen Konzentrationsblock mit vielen neuen Konzentrationstests und ihr werdet auch nach dem Kurs weiterhin über Slack betreut.

Neben den TMS-Inhalten habt ihr im Kurs oder in nachfolgenden Webinaren noch die Möglichkeit Unterstützung bei der Lernplanerstellung oder bei Nervosität und Prüfungsangst zu bekommen.
Fairerweise muss man aber sagen, dass ein Kurs, egal wie gut er gemacht ist, dem Teilnehmer nur wenig bringt,  wenn er im Anschluss nichts mehr tut. Man muss also auch nachdem man einen Kurs besucht hat, alleine oder in einer Lerngruppe weiterlernen, um die Strategien zu festigen und eine Routine zu bekommen.

Es lässt sich also mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass die ideale Vorbereitung auf den TMS sehr individuell ist. Jedoch ist eine Kombination aus mehreren der oben genannten Möglichkeiten am erfolgversprechendsten. So steht einer erfolgreichen Teilnahme nichts mehr im Wege.

Bei weiteren Fragen zu unseren Angeboten stehen wir gerne zur Verfügung: Kontakt