MedAT-Teamleitung und Tutor

Farhad Noorie

Medizinische Universität Wien

Der Kurs ist wichtig. Klar.
Was für mich aber genauso viel zählt, ist das Leben nach dem Test 😉 – und da ist das andauernde Mentoring einfach Gold wert!

Kurzvorstellung

Werner Zurowetz studierte gymnasiales Lehramt für Biologie und Chemie. In seiner Funktion als selbstständiger Dozent bereitet er Schüler auf das Abitur und darauf aufbauende Studiengänge der Naturwissenschaften vor.
Zusätzlich zu seiner Kursleitertätigkeit zur Vorbereitung auf den TMS und MedAT ist er seit 2017 zusätzlich für die Teamleitung im Fachbereich TMS und Aktualisierung der Unterlagen unserer TMS-Kurse zuständig. Außerdem ist er Autor der beiden beim STARK-Verlag erschienen TMS-Vorbereitungsbücher „Medizinertest – Testaufgaben mit Lösungen“ und „Training TMS – Der Medizinertest“.

Interview mit Werner Zurowetz​

MB: Hallo Werner, kannst Du Dich unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern kurz vorstellen?

Mein Name ist Werner Zurowetz und bin Teamleiter bei MedBooster im Fachbereich der TMS Vorbereitungskurse. Mein Ziel ist es eine Brücke zwischen den medizinischen Fachkenntnissen meiner Kollegen und neuesten didaktischen Methoden des Lehramts zu schlagen. Auf diese Weise gelingt es uns jedes Jahr noch besser angehenden Studenten einen Weg zu ihrem Traumstudium zu ermöglichen.

MB: Seit wann bereitest Du Bewerberinnen und Bewerber auf das Medizinstudium vor?

In meiner Funktion als selbstständiger Dozent konnte ich Abiturienten schon seit einigen Jahren auf die Schwierigkeiten des Medizinstudiums und anderer naturwissenschaftlichen Studienfächer vorbereitet. Die gezielte Vorbereitung auf den TMS und den MedAT-H bei MedBooster habe ich 2014 angefangen.

MB: Wieso hast Du Dich für diesen Job entschieden?

Ich habe es mir schon immer zum Ziel gemacht junge Menschen darin zu unterstützen ihre selbstgewählten Ziele zu erreichen. Egal ob als Nachhilfelehrer, selbstständiger Dozent oder als Kursleiter bei MedBooster. Über nun schon mehrere Jahre habe ich so viele dankbare Nachrichten von ehemaligen Kursteilnehmern erhalten, dass ich mit jeder Saison noch entschlossener wurde. Hier kann ich Menschen helfen die Grundlagen für einen erfolgreichen Einstieg in das Medizinstudium zu legen.

MB: Wie schätzt Du den TMS oder MedAT-H als Instrument zur Vergabe von Studienplätzen ein?

Die kompetenzgebundenen Aufgaben des TMS decken in der Tat einige der Eigenschaften ab, welche es einem angehenden Studenten ermöglichen das Studium besser zu durchlaufen. Aus genau diesem Grund ist die Entscheidung einen gut absolvierten Test zu einer Verbesserung der Bewerbungsnote heranzuziehen für mich nachvollziehbar und richtig. Der MedAT-H ist in diesem Kontext sogar noch interessanter. Da Kompetenzen und Fachwissen geprüft wird, gibt der Medizinische Aufnahmetest für Humanmedizin einem Abiturienten die Möglichkeit unabhängig vom Abiturschnitt einen Studienplatz im Bereich der Medizin zu erhalten. Das auf diese Weise auch Schülern mit schwächerem Notenbild eine Option gegeben wird ihrem Traum zu folgen, ist für mich wunderbar und richtig.

MB: Wie schätzt Du die Möglichkeiten ein, die persönlichen Chancen auf einen Studienplatz über den TMS oder den MedAT- H zu verbessern?

Der TMS wird an einer Vielzahl von Universitäten im ADH (Auswahlverfahren der Hochschulen) berücksichtigt. In allen Fällen führt ein gut absolvierter Test zu einer Verbesserung der Bewerbungsnote, wohingegen es in keinem Fall zu einer Verschlechterung der Bewerbungsnote kommen kann. In diesem Sinne kann man den TMS immer empfehlen.
Den MedAT-H mit einem sehr guten Ergebnis zu bestehen ist eine zwingende Voraussetzung für das Studium in Österreich. Da das hier geprüfte Fachwissen aber auch den Einstig ins Studium erleichtert ist es eh ratsam sich mit der Materie des Tests zu beschäftigen.

MB: Ist der TMS und der MedAT-H Deiner Meinung nach überhaupt trainierbar?

Auf jeden Fall. Zwar ist es richtig zu behaupten, dass die zu prüfenden Kompetenzen schwer bis gar nicht trainierbar sind, doch besitzt jedes Messinstrument Schwachstellen. Genau an dieser Stelle setzen die Kursleiter von MedBooster an und erklären wie durch das Nutzen von eigens entwickelten Algorithmen und Lösungsschemata ein hoher Testwert erreicht werden kann. Dies in Kombination mit einem Gesamtkonzept aus Konzentrations-/Entspannungsübungen, individuellen Lernplänen und Übungen hat sich in den letzten Jahren als äußerst erfolgreich erwiesen.

MB: Wo siehst Du Deine persönlichen Stärken als Dozent - worauf können sich Deine Seminarteilnehmer freuen?

Ich denke meine größte Stärke ist es, dass ich jeden Kursteilnehmer als Individuum sehe. Auf diese Weise kann immer eine ehrliche Rückmeldung zum momentanen Kenntnisstand, die eigenen Stärken, Verbesserungspotentiale und Erfolgswahrscheinlichkeiten für TMS und MedAT-H geben. Nur durch diesen offenen Dialog ist es möglich eine Vertrauensbasis zu schaffen, durch welche es am Ende möglich ist sicher in den Test zu starten.

MB: Welche Module des TMS und des MedAT-H unterrichtest Du am liebsten?

Beim TMS sind meine Favoriten „Quantitative und formale Probleme“ sowie „Figuren lernen“. In kaum einem anderen Untertest können durch Kreativität und dem Aufbrechen von bereits vorhandenen Bearbeitungsmustern neue Freiräume (und damit auch Punkte) gewonnen werden. Je verspielter man selbst wird, umso besser werden hier auch die Testergebnisse. Im MedAT-H fühle ich mich in den Modulen „Soziales Entscheiden“ und „Emotionales Erkennen“ besonders wohl. Die damit einhergehenden psychologischen Grundkonzepte erinnern mich immer wieder an mein eigenes Studium im Lehramt und haben mir damals schon die Augen für die Komplexität des menschlichen Gefühlslebens geöffnet.

MB: Wir bedanken uns für dieses Interview und wünschen Dir und den Teilnehmern viel Erfolg und Spaß in Deinen nächsten Seminaren!